Sunday Thinkings #3

Sunday Thinkings #3

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Warte nicht bis der Sturm vorüberzieht, sondern lerne im Regen zu tanzen.

Nach zwei Wochen endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. Tut mir leid, aber ich hatte momentan so viel Stress in der Schule und gleichzeitig war auch noch ein Konzert an der Schule, an dem ich teilgenommen habe. Allerdings ist mir in den zwei Wochen sehr viel klar geworden, beispielsweise, dass man nicht mit jedem mit halten kann und vor allem: nicht muss. Denn, was hängt denn davon ab, ob wir genauso gut sind wie jemand anderes, sei es bei einem Instrument oder in der Schule, bei einem Hobby oder bei der Karriere? Nichts, denn es ist unser Weg, der einfach von irgendwelchen daher geholten Stereotypen „geplant“ werden soll und wird und andere Leute beurteilen diesen, doch was nehmen sie sich da raus? Es ist doch UNSER Ding was wir mit UNSEREM Leben machen. Ich habe in letzter Zeit oft gemerkt, wie ich alles davon abhängig mache, was andere zu dem sagen, was ich tue, und dass ich oft bei Sachen teilhaben oder mit halten wollte, obwohl es einfach nicht möglich ist oder war. Aber muss ich das? Muss ich mich aufgeben, um „dabei zu sein“? Mir ist die Antwort klar geworden. Nein. Ich muss gar nichts, und schon gleich gar nicht mich kaputt machen (lassen), um irgendetwas zwanghaft zu erreichen. Ich lebe, ich bin gesund, ich habe ein Dach über den Kopf, jeden Tag etwas zu essen und eine gesunde Familie und gesunde Freunde. Was gibt mir das Recht, zu behaupten, dass alles eine mega Katastrophe ist? Es ist nicht so, und ob ich die 10. Klasse bestehe oder nicht.. Für alles gibt es einen Grund. Wenn ich sie nicht bestehe ist es nicht nur ein Nachteil, weil ich im nächsten Jahr vielleicht besser bin, und mehr Zeit habe für die Sachen, die mir Spaß machen, und ich drehe nicht am Rad vor Angst nicht zu bestehen. Ich kenne auch Leute aus den Klassen, in die ich kommen würde. Es hört sich alles auf den ersten Blick schlimmer an, als es letztendlich ist, doch meistens ist es das gar nicht. Klar wäre es schöner mit meinen Freunden, die ich in den 5 wunderschönen Jahren lieb gewonnen habe, mein Abitur zu machen, doch selbst wenn das nicht so ist, was habe ich verloren? Sie sicherlich nicht. Wir müssen nirgends mithalten um gut zu sein, denn wir sind gut, solange wir das tun, was für uns wichtig ist. Nur weil andere etwas haben, muss man nicht das Gleiche haben, denn wir sind genauso viel wert, wie alle anderen 7 Mrd. Menschen auf dieser Welt. Selbst wenn wir einmal fallen, stehen wir wieder auf, und machen es nochmal und besser, als zuvor. Meine Woche war schön, trotz all dem Chaos, das sie verursacht hat. Ich hab den 18. Geburtstag meines Freundes gefeiert und zwar lange, obwohl Schule war und ich am nächsten Tag eine Reli Ex geschrieben habe. Na und? Es war schön, und es war richtig. Am Freitag hat der Tag mehr oder weniger gut angefangen und am Abend war der Abiball und er war wunderschön. Ja, vielleicht schaffe ich die Schule nicht in 12, sondern in 13 Jahren, aber ich weiß, ich möchte auch genau an diesem Punkt sein, wo unsere Abiturienten vorgestern standen. Ich habe es verdient, genauso wie die andern 130 Schüler in meinem Jahrgang.

Es gibt zwei Arten von Menschen: Einmal die, die darauf warten, dass sich alles verändert und die, die erkennen, dass sie die Macht besitzten um Alles zu verändern.

Man sollte viel mehr Zeit mit glücklich sein verbringen.

Es geht nicht darum Dinge zu haben, mit denen man das Leben genießen kann, sondern darum, das Leben mit den Dingen zu genießen, die man hat.

Vielleicht ist es die falsche Entscheidung, aber es ist meine.

 

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